Mit den beiden Finalspielen wurde die Landesligasaison 2025/26 abgeschlossen. Im kleinen Finale setzte sich die Wikinger vom BSchC gegen FASS Berlin 1b durch. Neuer Meister sind nach einem Erfolg gegen die FASS Berlin Allstars die Berlin Blues.
Wikinger holen sich verdient den 3. Platz
Beide hatten ihr Halbfinalspiel knapp verloren, nun galt es die Saison auf einem dennoch guten 3. Platz abzuschließen. Die Gruppenspiele gingen zwar beide an die Weddinger, sie hatten dabei aber einige Mühe, die Spiele zu gewinnen. FASS ging mit 16 Feldspieler ins Spiel, die Wikinger mit 15. Starttorhüter waren beim Titelverteidiger Justin Schurmann, bei den Wikingern Ben Weyrauch.
Beide Teams versuchten auch gleich Angriffe zu fahren und es ging auch gut zur Sache. Nach 130 Sekunden kamen die Wikinger zum ersten Powerplay des Spiels. Wenig später folgte eine Weitere und so hatten die Wikinger für 69 Sekunden sogar zwei Spieler mehr auf dem Eis. Die Weddinger überstanden diese Phase unbeschadet und sie kamen wenig später selbst zu einem ersten Powerplay. Auch hier folgte eine weitere, allerdinge konnte FASS „nur“ 34 Sekunden mit doppelter Überzahl spielen, doch auch sie konnten keinen Treffer erzielen. Es folgte zwei Minuten später das nächste doppelte Powerplay der Weddinger, diesmal konnten sie sich eine knappe Minute mit zwei Spielern mehr versuchen und das wieder vergeblich. FASS hatte im 1. Drittel mehr Spielanteile, was vor allem an die Strafen lag, die von den Wikingern genommen wurden. Tore konnten beide Teams trotz teils guter Chancen nicht erzielen.
52 Sekunden nach Wiederbeginn konnten die Wikinger in Führung gehen. Marcel Heinze zog ab und der Puck landete im Tor der Weddinger. Der Treffer hinterließ Wirkung, FASS tat sich nun schwer ins Spiel zu kommen. Nach 27 Minuten gab es zwei Chancen, der Pfosten und anschließend der Torhüter verhinderten den Ausgleich. Erst in der zweiten Hälfte des Drittels kam FASS wieder besser ins Spiel und sie hatten einige sehr gute Chancen. Die Wikinger beendeten das Drittel in Unterzahl, kassierten dabei aber keinen Treffer und so führten sie mit 0:1.
Auch im letzten Drittel kamen die Wikinger zu einem frühen Tor. In Unterzahl brachte ein Fehlpass des Torhüters zum 0:2 durch Milan Bajai. Wieder wirkte der Treffer, FASS tat sich wieder schwer. Vier Minuten vor dem Ende fiel die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. In Unterzahl startete ein Konter und gerade als die Wikinger wieder komplett waren, erzielte Sebastian Reinhardt das 0:3. 14 Sekunden vor dem Ende konnte Dennis Hesse in Unterzahl sogar noch das 0:4 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es.
Damit feiern die Wikinger den 3. Platz und Torhüter Ben Weyrauch einen verdienten Shutout.
Die Wikinger gewannen am Ende verdient und holten sich damit zum insgesamt drittel Mal den 3. Platz. FASS belegt damit am Ende den 4. Platz.
Spiel um den 3. Platz: FASS Berlin 1b – BSchC Die Wikinger 0:3 (0:0/0:1/0:2)
Schiedsrichter: M. Metzkow, R. Schütz – A. Betnerowicz, P.-K. Böttger
Strafen: FASS 10 (4/4/2), Wikinger 22 (10/6/6)
Tore:
0:1 (20:52) M. Heinze (J. Gabrisch, D. Hesse);
0:2 (40:57) M. Bajai SH1; 0:2 (55:18) S. Reinhardt (N. Herrle, P. Balko);
Blues gewinnen spannendes Finale
Beide Teams gingen gut besetzt in dieses Finale. Den Allstars standen 19 Feldspieler zur Verfügung, den Blues 18. Starttorhüter waren Sven Spanrad bei den Allstars und Lenny Sturm bei den Blues. Wichtig würde es für beide sein der Strafbank fernzubleiben, also diszipliniert aufzutreten.
Es ging von Beginn an hin und her und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Die 8. Minute brachte den Allstars das erste Powerplay des Spiels und dies war auch sehr gefährlich. Auch ein zweites Powerplay brachte keinen Erfolg, dafür kamen die Blues wenig später zum Führungstreffer. Ein grober Fehlpass vom Torhüter landete bei Christopher Graul und dieser erzielte nach 14 Minuten in Unterzahl das 0:1. Nun bekamen die Blues mehr Zugriff auf das Spiel, die Allstars bekamen Probleme. Es blieb bis zur Sirene beim 0:1 und das war dann auch nicht unverdient.
Die Blues hatten im 2. Drittel zunächst Vorteile und sie kamen zum 0:2. Ron Warttig stand an der blauen Linie der Allstars frei und er wurde von Dustin Tinius auf die Reise geschickt. Er ließ dem Torhüter keine Chance und so führten die Blues nach 25 Minuten mit 0:2. FASS kämpfte weiter und nach 32 Minuten kamen sie auch zum Anschlusstreffer. Philipp Herrmann stocherte den Puck ins Tor und die Allstars waren wieder im Spiel. Kurz vor Ende des Drittels kassierte FASS sechs Strafminuten und die Blues kamen zu einem langen Powerplay.
Mit über vier Minuten in Überzahl gingen die Blues in den Schlussabschnitt. Die Blues verpassten es allerdings für eine Vorentscheidung zu sorgen, die Allstars überstanden die brenzlige Situation. Und sie selbst nutzten ein Powerplay, Philipp Grunwald traf in Überzahl nach 48 Minuten zum 2:2. Nun hatten die Weddinger Vorteile, um dann wieder einem Rückstand hinterherzurennen. Steven Haucke zog ab und es schlug nach 52 Minuten im langen Eck ein. Die Weddinger mussten kommen, sie ließen aber ein Powerplay liegen. Fünf Minuten vor dem Ende kamen sie zu einem Penalty, Tom Lorer vergab diesen allerdings. FASS drückte weiter, die Blues konterten. Die letzte Minute bestritten die Allstars ohne Torhüter, doch mit viel Einsatz wurden die Weddinger gestoppt und sieben Sekunden vor dem Ende sicherte Hans Drunkenmölle den Blues mit einem Empty Net Goal die Meisterschaft.
Die Blues waren den Tick besser, den es benötigt, um solche Spiele zu gewinnen und so holten sie sich die zweite Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Für FASS war es der insgesamt 14. Vizemeisterschaft.
Es waren gute Finalspiele und sie wurden auch sehr gut besucht und so endet eine Landesligasaison doch noch versöhnlich.
Finale: FASS Berlin Allstars – EHC Berlin Blues 2:4 (0:1/1:1/1:2)
Schiedsrichter: B. Hecker, F. Möller – F. Gläser, M.-A. Niedermeyer
Strafen: Allstars 10 (2/8/0), Blues 10 (6/0/4)
Tore:
0:1 (13:04) Ch. Graul SH1;
0:2 (24:56) R. Warttig (D. Tinius); 1:2 (31:03) P. Hermann (T. Leibrandt);
2:1 (47:18) P. Grunwald (T. Lorer, N. Balakin) PP1; 2:3 (51:38) S. Haucke (A. Berger); 2:4 (59:53) H. Drunkenmölle ENG;
Damit endet die Landesligasaison 2025/26. Die Playoffstatistik ist aktualisiert und kann https://www.noppe-ist-schuld.de/aktuelles/landesliga/statistik-archiv unter abgerufen werden. Und auch die Übersicht der Landesligameister und das Archiv sind auf dem neusten Stand gebracht.








